Kurzarbeitergeld (Kug) gemäß § 95 SGB III mit Benefits und Steuervorteilen aufstocken

Als Arbeitgeber haben Sie Kurzarbeit angemeldet und Ihre Arbeitnehmer beziehen Kurzarbeitergeld (Kug). Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Kurzarbeitergeld Ihrer Beschäftigten rechtskonform mit Lohnsteuervorteilen aufstocken und die Lücke  weitestgehend schließen können.

Mit unserem I.B.E.-Kug-Benefitmodell sparen Arbeitgeber Lohnkosten und die Arbeitnehmer erhalten fast ihr gleiches Nettogehalt, denn Kurzarbeitergeld bedeutet für Ihre Mitarbeitenden erhebliche finanzielle Einbußen.

Durch Aufstockung des Kug zeigen Sie soziale Verantwortung. Das führt zu einer besseren Bindung und Motivation der Beschäftigten nach der Kurzarbeitszeit.

Das Prinzip der Aufstockung durch Benefitbausteine ist relativ einfach, hat aber eine enorme Wirkung.

Wie wirkt sich das Kurzarbeitergeld auf Ihre Lohnkosten aus?

Eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass Ihre Beschäftigten Anspruch auf Kurzarbeitergeld erhalten ist, dass mindestens 10%  der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10% haben. Die Kurzarbeiter erhalten grundsätzlich 60 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt beträgt das Kurzarbeitergeld 67 % des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Das Kurzarbeitergeld zahlt wie gewohnt der Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer und wird nachträglich von der Bundesagentur für Arbeit an den Arbeitgeber erstattet.

Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten zur finanziellen Besserstellung der betroffenen Beschäftigten Ihres Unternehmens auf. Diese sind einfach in der Implementierung und kostengünstiger als eine normale Aufstockung des Kug.

Eine Aufstockung hilft Ihren Beschäftigten die Zeit der Kurzarbeit besser zu überstehen und reduziert die Kündigungswahrscheinlichkeit.

Wie wirkt sich die Kurzarbeit von 50% beim Einkommen Ihrer Mitarbeitenden aus?

Mit einem Kind hat Bernd einen Anspruch auf 67% Kurzarbeitergeld. Sein Arbeitgeber hat die Arbeitszeit konjunkturbedingt auf 50% reduziert. Das bedeutet für Bernd, dass er von seinem Arbeitgeber nur noch die Hälfte seines bisherigen Lohns erhält. Die andere Hälfte wird zu 67% von der Agentur für Arbeit gezahlt. Es verbleibt für Bernd nach Kug-Zahlung ein monatlicher Fehlbetrag von 214 €.

Diesen Fehlbetrag kann der Arbeitgeber kostengünstig durch Benefitbausteine fast auf „Null“ reduzieren.

Wie wirkt sich die Kurzarbeit von 100% beim Einkommen Ihrer Mitarbeitenden aus?

Als Angestellte mit einem Kind hat Michaela Anspruch auf 67% Kug. Aufgrund der Kurzarbeit zu 100% entfällt die Gehaltszahlung ihres Arbeitgebers. Jetzt erhält sie nur noch ein Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.137 Euro.

Vor der Kurzarbeit hatte Michaela ein Nettoeinkommen von 1.698 Euro. Das bedeutet ein Einkommensverlust von 539 Euro monatlich.

Mit Benefitbausteine kann der Arbeitgeber diese Lücke einfach und kostengünstig abmildern.

Die Vorteile

Die Aufstockung des Arbeitgebers mittels Benefitbausteine hat den Vorteil, dass der Zuschuss dem Arbeitnehmer steuer- und sv-frei zufließt. Von der Aufstockung in Höhe von 191,50 € kommen beim Arbeitnehmer 191,50 € netto an. Nach der Kurzarbeit entscheidet der Mitarbeiter, ob er Benefits im Rahmen der Entgeltoptimierung behalten möchte. Hieraus ergibt sich eine Win-Win Situation, denn der Arbeitnehmer hat dadurch ein höheres Netto und der Arbeitgeber spart Lohnkosten.

Wir empfehlen den Sachbezug 44 € und die Internetpauschale 50 € den Mitarbeitenden über die I.B.E. PRIMECARD® zukommen zu lassen. Somit geht Ihre besondere finanzielle Ausgleichszahlung als Anerkennung nicht im Bankkonto oder auf der Lohnabrechnung unter, sondern wird von den Beschäftigten als zusätzliches Einkommen auch tatsächlich positiv wahrgenommen.

Wir bringen Ihr Unternehmen in 3 Schritten wieder auf Kurs

Nach der Kurzarbeitslösung sind Anpassungen in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Situation des Arbeitgebers jederzeit möglich.

Benefitbausteine

Von der Vielzahl der möglichen Benefitbausteine  stellen wir an dieser Stelle nur die drei häufigsten vor. Diese lassen sich schnell und unkompliziert in das Kurzarbeitergeld implementieren. Weitere Bausteine finden Sie hier.

Sachbezug
Unternehmen setzen immer häufiger Gutscheine für steuerfreie Zahlungen ein. Viele kennen diese Möglichkeit in Form von Sachbezügen, wie z.B. Tank- u. Geschenkgutscheinen gemäß § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG. Das Thema "steuerfreie Zahlungen an Mitarbeiter" ist grundsätzlich nicht neu, denn auch andere Bezahldienstleister bieten seit Jahren Tankgutscheine und Karten zum Einkauf in ausgewählten Ladenketten an. Neu jedoch ist die Nutzung einer Prepaid Mastercard® wie die I.B.E. PRIMECARD mit unternehmenseigenem Design, die alle steuerlich zulässigen "Gutscheine" (Sachbezüge) etc. auf einer Karte vereint.

Die I.B.E. PRIMECARD ermöglicht es, deutschlandweit bei über 500.000 MasterCard® Akzeptanzstellen bargeldlos zu bezahlen - beim Einkaufen, Essen gehen, Online-Shopping, Tanken und an jeder Supermarktkasse. Die I.B.E. PRIMECARD kann deutschlandweit dort eingesetzt werden, wo auch mit einer regulären Mastercard® bezahlt werden kann. Unabhängig davon, ob Ihre Mitarbeiter online oder offline bezahlen, entscheidend ist der Firmensitz des Dienstleisters bzw. Händlers, der die Zahlung empfängt – dieser muss in Deutschland sein. Somit kann auch auf die monatliche Ausgabe von Gutscheinen verzichtet werden. Dies vereinfacht nicht nur den gesamten Abwicklungsprozess, sondern macht diese Art der besonderen Wertschätzung für Mitarbeiter auch unmittelbar erlebbar.

Einkaufsschecks / Essensschecks
Die Einkaufschecks dienen zur arbeitstäglichen Verpflegung und können in mehr als 30.000 Akzeptanzstellen (Restaurants, Bistros, Bäcker- und Metzgereien sowie Lebensmittelgeschäften) wie Bargeld eingelöst werden. Sie erhalten keinerlei Informationen darüber, wie und wo Ihre Mitarbeiter die Schecks nutzen. Infos über Akzeptanzstellen erhalten Sie unter www.ticketrestaurant.de.
oder über die App "Ticket Restaurant".

Internetpauschale
Jeder internetnutzende Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber eine sogenannte Internetpauschale als Kostenzuschuss erhalten. Dies betrifft auch nur rein privat verursachte Gebühren, eine ausschließlich betriebliche Nutzung ist laut Gesetz ausdrücklich nicht erforderlich. Ihre Mitarbeiter erhalten bis zu 50 € monatlich, steuer- und sozialversicherungsfrei. Die damit verbundene Pauschalsteuer von 25 % des Betrages ist von Ihnen als Arbeitgeber an das Finanzamt abzuführen.

BAFA Zuschüsse

Das  Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat entschieden, im Rahmen der Unternehmensberatungsförderung ein Sofortprogramm für KMU, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, aufzulegen. Näheres hierzu erfahren Sie von unseren Beratern.

Sonderregelungen des Kug durch Corona

Die Sonderregelungen gelten bis 31.12.2020 und es müssen nicht wie bisher 1/3 sondern nur 10% der Belegschaft betroffen sein.
Es muss kein negativer Arbeitszeit-Saldo durch die Mitarbeitenden aufgebaut werden und die Sozialversicherungsbeiträge werden im vollen Umfang von der Agentur für Arbeit gezahlt.

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